3 (2019)
Modell Motor Antrieb Leistung | Tankinhalt Ø-Verbrauch Reichweite UCA | Kaufpreis
e-SkyActiv G 2.0 M Hybrid AWD
e-SkyActiv G 2.0 M Hybrid 150
2.0 Front 090 kW (122 PS)
110 kW (150 PS)
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51 l 5,1 l/100 km 1.000 km |
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ab 23.990,00 €
ab 24.990,00 €
e-SkyActiv X 2.0 M Hybrid AWD
e-SkyActiv X 2.0 M Hybrid AWD
2.0
Allrad
137 kW (186 PS)
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51 l
4,7 l/100 km
5,1 l/100 km
1.085 km
1.000 km
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ab 26.490,00 €
ab 33.440,00 €

Die Eleganz der Einfachheit

Designsprache Kodo - Soul of Motion weiterentwickelt
zwei eigenständige Persönlichkeiten
"Weniger ist mehr"-Prinzip auch im Interieur umgesetzt

Seit der Premiere des Konzeptfahrzeugs Shinari im Jahr 2010 ist die Designsprache Kodo - Soul of Motion eine wesentliche Antriebsfeder für den globalen Erfolg von Mazda. Mit dem Mazda 3 hebt das Unternehmen das Kodo-Design auf die nächste Stufe: mit einer von japanischer Ästhetik inspirierten Eleganz erreicht die Formensprache künstlerisches Niveau.

Erstmals zum Ausdruck kam die kunstvolle Weiterentwicklung des Designs beim Konzeptfahrzeug RX-VISION, das Mazda auf der Tokyo Motor Show 2015 zeigte, sowie beim Vision Coupé, das 2017 ebenfalls in Tokio enthüllt wurde. Nach diesen vielfach preisgekrönten Modellen ist der Mazda 3 das erste Serienfahrzeug, das die weiterentwickelte Version des Kodo-Designs übernahm.

Beide Karosserievarianten des Mazda 3 - das 5-türige Schrägheck und die 4-türige Limousine Fastback - zeichnen sich durch eine saubere, elegante Gestaltung und eine natürliche, dynamische Anmutung aus. Gleichwohl war es erklärtes Ziel der Designer, beiden Varianten eine jeweils eigenständige Design-Persönlichkeit zu verleihen.
Auf der einen Seite der Mazda 3 mit Schrägheck, der kraftvoll, verführerisch und energiegeladen wirkt. Auf der anderen Seite der Mazda 3 Fastback, dessen veredelte Eleganz Reife und Kultiviertheit zum Ausdruck bringt. Die Persönlichkeiten sind so eigenständig, dass man beinahe glaubt, es handele sich um völlig unterschiedliche Modelle.

Aufs Emotionale verdichtet

Die sauberen Linien und energiegeladenen Proportionen des sportlichen Schrägheckmodells besitzen eine hohe emotionale Anziehungskraft. V.a. die Gestaltung des hinteren Fahrzeugbereichs ist einzigartig: Kabine und Karosserie wirken aus dieser Perspektive auch dank der kraftvollen C-Säulen wie eine einzelne feste Masse. Mazda hat dabei komplett auf Charakterlinien verzichtet und vertraut stattdessen auf die Schönheit der geschwungenen Karosserieteile, in denen sich die Umgebung spiegelt. Als Unterscheidungsmerkmal zum Fastback fungiert auch das markentypische Flügelmotiv der Frontpartie, das in dunklem Metallic gehalten ist.

Der Handwerkskunst verpflichtet

Die Schönheit des Kodo-Designs im Mazda 3 ist das gemeinsame Werk von Designern, Ingenieuren und Produktionsabteilungen und ihrer handwerklichen Genauigkeit. Der Betrachter erkennt diese Präzision beispielsweise an den Oberflächen der Karosserieseiten, wo sich je nach Blickwinkel und Lichteinfall sanfte Übergänge in den Lichtreflexionen ergeben. Weitere Merkmale sind die flach über dem Boden schwebende Frontpartie und die komplett nach innen geformten Blechränder rund um die Radhäuser. Dies bringt die Räder besonders gut zur Geltung und verkleinert den Abstand zwischen Reifen und Radhaus.

Dynamisches Leuchtendesign

Das Leuchtendesign verzichtet auf alle überflüssigen Elemente und legt damit das Wesen des Scheinwerfers als Beleuchtungsvorrichtung frei. Es besteht aus einem einfachen ringförmigen Lichtmuster im Zentrum und einer zusätzlichen Beleuchtung an den Seiten. Das Design besitzt eine Tiefe und dynamische Präsenz, die einzigartig im Modellprogramm der Marke sind. Die Rückleuchten verfügen je nach Ausstattung über vier runde Leuchten mit abgestufter Intensität. Die dreidimensionale Optik der äußeren Linsen ruft beim Fünftürer eine kraftvolle Wirkung hervor, während die Leuchten beim Mazda 3 Fastback näher zusammenrücken und damit die Eleganz der Limousine zusätzlich betonen.

Farbprogramm

Eines der Highlights im Farbprogramm ist der Farbton Polymetal Grau Metallic, der ausschließlich für den Mazda 3 Fünftürer angeboten wird. Die Farbe besteht aus hellen Alu-Flocken und lichtundurchlässigen Pigmenten und kombiniert dadurch eine metallische Härte mit der glänzenden Geschmeidigkeit von Kunststoff. Der Farbklang verändert sich je nach einfallendem Licht, was das attraktive Design des Mazda3 zusätzlich betont. Darüber hinaus umfasst die Farbpalette die beiden Mazda-Sonderfarben Magmarot Metallic und Matrixgrau Metallic sowie die Lackierungen Purweiß, Satinweiß Metallic, Diamantsilber Metallic, Obsidiangrau Metallic, Onyxschwarz Metallic und Mitternachtsblau Metallic. Insgesamt stehen neun Farben für den Mazda 3 und acht für den Mazda 3 Fastback zur Auswahl.

Alu-Räder in 16" und 18"

Der Mazda 3 ist serienmäßig mit 16"-Alu-Felgen in Silber ausgestattet (18" ab Selection). Optional stehen 18"-Alu-Felgen in Grau (Serie bei e-Skyactiv X) oder Schwarz (optional für e-Skyactiv X) zur Wahl. Der Mazda 3 Fastback verfügt bereits in der Serie über 18"-Alu-Felgen in Silber.

Innendesign: weniger Komponenten für mehr Komfort und Eleganz

Auch im Innenraum haben die Designer das "Weniger ist mehr"-Ideal des weiterentwickelten Kodo-Designs umgesetzt. Alle Komponenten jenseits des Cockpits sind so einfach wie möglich gehalten, was wiederum die Präsenz des Cockpit-Bereichs unterstreicht. Im Einklang mit der am Menschen orientierten Entwicklungsphilosophie rückt Mazda den Fahrer in das Zentrum des Cockpits und intensiviert damit seine Verbindung zum Fahrzeug.

Einfacher - und schöner: das Cockpit

Die symmetrische und horizontale Anordnung des Cockpits basiert auf der "Weniger ist mehr"-Philosophie von Mazda: der Verzicht auf alles Überflüssige führt zu einem aufgeräumten Fahrer-Arbeitsplatz und hebt Komfort und Qualität auf ein neues Niveau. Lenkrad, Instrumenteneinheit und Lüftungsdüsen sind in perfekter Symmetrie angeordnet.

Zusätzlich haben die Designer bei der Cockpit-Gestaltung einen stärkeren Schwerpunkt auf das "Fluchtpunkt"-Konzept gelegt als beim Vorgänger. Die auf 6 Uhr stehende Lenkradspeiche ist schmaler und zielt gerader nach unten, während sich die Instrumente links und rechts nach innen zum Fahrer neigen. Auch das Zentraldisplay neigt sich zum Fahrer; seine rechteckige Einfassung zeigt dabei Richtung Fluchtpunkt. Diese Gestaltung macht die Achse, die von vorn nach hinten durch den Cockpit-Bereich verläuft, besonders kenntlich - und auch eine zweite horizontale Achse, die von der Instrumententafel in beiden Richtungen zu den Türverkleidungen läuft.

Hochwertige Materialien

Handwerkliche Präzision und makelloses Design sind wesentliche Elemente der japanischen Ästhetik. In den Materialien, die im Innenraum des Mazda3 verwendet werden, kommen sie besonders klar zum Ausdruck. Ein Beispiel ist das von Mazda entwickelte körnige Material der Armaturentafel. Es erinnert in Tiefe und Form an echtes Leder und verleiht dem Innenraum Lebendigkeit und Reichhaltigkeit.

Die Schalthebelumgebung besteht aus zwei Schichten: einer lasergravierten schwarzen Schicht und einer klaren oberen Abdeckung. Fällt Licht durch die transparente Schicht, wird es von der gravierten Oberfläche als gestreute Spiegelung zurückgeworfen. Dabei entsteht ein glänzendes Oberflächenfinish, verbunden mit tiefer Transparenz, das den sportlichen und eleganten Charakter des Mazda 3 betont.

Die Farben im Interieur

Die Sitzbezüge im Mazda 3 und Mazda 3 Fastback sind in schwarzem Leder und schwarzem Stoff erhältlich. Jeweils in Verbindung mit dem e-Skyactiv X Antrieb bietet Mazda eine exklusive Lederausstattung an: für den Fastback in Weiß und für das Schrägheckmodell in Burgunderrot. Dieser mit einem Hauch von Blau angereicherte, tief und lebendig wirkende Farbton bringt den verführerischen Charakter des Mazda 3 perfekt zur Geltung. Das speziell behandelte Leder unterstützt diesen Effekt zusätzlich.

Funktionalität & Bedienung: Fahrer & Fahrzeug in perfekter Harmonie

Cockpit mit idealer Sitzposition und komfortabler Bedienung
bessere Übersicht nach vorn und zu den Seiten
Mazda Connect - Sprachsteuerung und Navigationssystem

Mazda rückt in der Fahrzeugentwicklung den Menschen in den Mittelpunkt - und will damit ein Fahrerlebnis schaffen, das gleichermaßen angenehm und genussvoll ist. Die als Jinba-Ittai bekannte Philosophie strebt nach einer intuitiven und natürlichen Harmonie zwischen Fahrer und Fahrzeug. Umfangreiche Forschungen darüber, wie sich Menschen auf natürliche Weise bewegen und was sie beim Autofahren belastet, sind in die Entwicklung des Mazda 3 geflossen - mit dem Ziel, die Belastungen für Körper und Geist zu minimieren.

Dieser Ansatz ist im Innenraum des Mazda 3 sowohl im Cockpit-Bereich als auch im Rest der Kabine spürbar. Der Schwerpunkt liegt auf einer einfachen und intuitiven Bedienung, die Ablenkung durch unterschiedliche optische Quellen wurde verringert. Die Instrumente beispielsweise sind bei Nacht heller beleuchtet als andere Anzeigen und Schalter. Ob Sitzposition, Übersicht, Bediensystem oder Klangqualität: in allen Bereichen verbindet der Mazda3 perfekte Ergonomie mit moderner Technologie und vermittelt den Insassen ein natürliches, komfortables und entspanntes Fahrerlebnis.

Cockpit-Gestaltung:

Perfekter Sitz
Je natürlicher und entspannter die Sitzposition, desto geringer ist die Belastung für die Muskeln - und damit auch die Ermüdung beim Fahren. Ziel der Entwickler war es daher, dass der Fahrer seine natürliche Sitzhaltung möglichst lange aufrechterhalten kann. Dazu tragen Faktoren wie die Beckenunterstützung der Sitze, die Pedalanordnung und die Lenkradposition bei.
Mittelkonsole
Die einzelnen Bestandteile der Mittelkonsole lassen sich einfach erreichen und nutzen: der Schalt- bzw. Getriebewählhebel sowie der Multi Commander für die Bedienung des Infotainment-Systems rückten nach vorn, die Getränkehalter wurden vor dem Schalthebel angeordnet. Den Komfort steigert auch, dass die Mittelarmlehne beinahe doppelt so lang wie beim Vorgänger ist und sich auf gleicher Höhe wie die Armablage in den Türen befindet.
Schalthebel
Sowohl in den Modellen mit Schaltgetriebe als auch in den Varianten mit Automatik ist der Wählhebel im Vergleich zum Vorgängermodell nach vorne und oben gewandert. Damit kann die Hand des Fahrers noch einfacher und schneller zwischen Hebel und Lenkrad wechseln. Das Schalten fühlt sich markentypisch knackig und natürlich an - als würde der Schalthebel sanft in die gewünschte Position gezogen. Beim Schalthebel des manuellen Getriebes tragen zudem die flachere Oberseite und die ebenfalls flacheren Seiten zu einer mühelosen Bedienung bei.
Sitzposition
Das Lenkrad lässt sich mit einem Einstellbereich von 7 cm in eine präzise Anpassung der Fahrerposition einstellen. Neben der Sitzhöheneinstellung gehört auch die Neigungseinstellung der Sitzfläche des Fahrersitzes zur Serienausstattung. Dadurch wird verhindert, dass die Oberschenkel des Fahrers über der Sitzfläche schweben oder zu starkem Druck ausgesetzt sind. Das Sitzpolster bietet feste Unterstützung und sorgt dafür, dass das Becken in einer aufrechten Position bleibt.
Die Form der A-Säulen verkleinert den toten Winkel
Form und Breite der A-Säulen wurden gestaltet, um die Sichtbehinderung zu den Seiten und damit verbundene tote Winkel auf ein Minimum zu reduzieren. Dabei wurden auch die Nacken- und Augenbewegungen des Fahrers berücksichtigt. Er hat Fußgänger und potenzielle Hindernisse jetzt kontinuierlich im Blick, ohne seine natürliche Sitzhaltung aufgeben zu müssen.
Scheibenwischer
Die Scheibenwischer liegen im Ruhezustand unterhalb der Motorhaube, womit ein ungehinderter Blick nach vorne garantiert ist. Die Waschdüsen befinden sich auf den Wischerarmen, sodass das auf die Scheibe gesprühte Wasser direkt weggewischt wird. Diese Maßnahmen sorgen insgesamt für ein klares Blickfeld und eine bessere Sicht bei schlechtem Wetter.
Abstands- und Geschwindigkeitserkennung
Das Cockpit-Design des Mazda 3 fördert die unbewusste Fähigkeit, Abstände und Geschwindigkeiten während der Fahrt zu bestimmen. So kommen beispielsweise die Gürtellinie am oberen Ende der Türverkleidungen und die Linien der Mittelkonsole dem Weg der Fahrbahnmarkierungen nahe, die man beim Blick durch das Fenster sehen kann. Auch die Linien der Instrumentenhutze reichen nach vorne bis zu dem Punkt, wo sie in die Fahrspurmarkierungen übergehen. Diese Gestaltung verbessert das räumliche Bewusstsein des Fahrers, hilft ihm beim Einschätzen von Abständen und Geschwindigkeiten und macht das Fahren mit dem Mazda 3 noch leichter.
7"-TFT-Display im Kombiinstrument
Das 7"-Fahrer-Display im Zentrum des Kombiinstruments sorgt mit klarer und einfacher Darstellung für ein schnelles Erfassen der angezeigten Informationen. Auch Warnhinweise und -leuchten sind schnell erkennbar. Die Verwendung der TFT-Technik sorgt für eine saubere Darstellung, ein attraktives Erscheinungsbild und eine einfache Ablesbarkeit.
8,8"-Zentraldisplay
Das mittig angeordnete Display ist 8,8" groß und erlaubt dank des Breitbildformats eine Ansicht mit geteiltem Bildschirm. Während sich der Nutzer links durch das Menü bewegt, werden rechts Erläuterungen für die verfügbaren Optionen angezeigt. Zudem lassen sich Navigations- und Audio-Informationen gleichzeitig anzeigen.
Head-up Display mit Windschutzscheiben-Projektion
Der Mazda 3 bietet serienmäßig ein Head-up Display, das relevante Informationen wie Geschwindigkeit, Warn- und Navigationshinweise sowie Verkehrszeichen direkt in die Windschutzscheibe und damit in das Blickfeld des Fahrers projiziert. In dieser Fahrzeugklasse bietet dies serienmäßig kein anderer Hersteller.
Konnektivitätssystem Mazda Connect
Das Konnektivitätssystem Mazda Connect wurde für die Neuauflage des Mazda 3 von Grund auf erneuert und bietet jetzt noch mehr Sicherheit und Bedienfreundlichkeit. So konnte die Ladezeit für den Infotainment-Bildschirm durch Hard- und Software-Optimierungen um die Hälfte verkürzt werden. Features wie das Navigationssystem sind nach dem Starten der Zündung nahezu unverzüglich betriebsbereit. Durch die digitalisierte Signalübertragung wurde zudem die Bild- und Tonqualität erheblich verbessert. Auf dem Zentraldisplay können auch Videos von einem USB-Speichermedium abgespielt werden (Funktion während der Fahrt deaktiviert).
Spracherkennung
Das Spracherkennungssystem ermöglicht eine noch einfachere und sichere Bedienung während der Fahrt. Auch bei gerade laufender Sprachsteuerung lässt sich ein neuer Sprachbefehl erteilen. Zudem können Nutzer einen kompletten Befehl auf einmal erteilen, anstatt eine Kette von Befehlen verwenden zu müssen.
serienmäßiges Navigationssystem mit optimierter Zieleingabe
Das Navigationssystem überzeugt ebenfalls mit einer noch einfacheren Bedienung. Ein 3D-Beschleunigungssensor mit optimierter Steuerungslogik berechnet die Fahrzeugposition in Gegenden mit schlechtem GPS-Empfang. Die 3D-Kartendarstellung baut sich schnell auf und bietet eine verbesserte Ansicht. Ziele lassen sich wie bei einer normalen Internetsuche durch die Eingabe von Schlüsselwörtern suchen und finden. Das System schlägt Ziele vor, wenn nur wenige Buchstaben eingegeben werden, und lernt, vorherige Zieleingaben zu berücksichtigen.
Lautsprecher-Layout verbessert
In einer Reihe von Studien wurde untersucht, wie Klänge im Fahrzeuginnenraum übertragen werden. Dabei zeigte sich, dass die Bässe an bestimmten Orten im Innenraum verstärkt werden und sich an anderen verflüchtigen. Mazda platzierte daher die Basslautsprecher in den Ecken - eine Anordnung, die als Verstärker wirkt und die Klangqualität verbessert. Die anderen Lautsprecher wurden so positioniert, dass ihr Klang möglichst wenig durch Schallreflexionen beeinträchtigt wird. Die Hochtöner sind links und rechts in der Kabine angeordnet, die Türlautsprecher befinden sich im oberen Bereich der Türverkleidungen. Von dort aus übertragen sie den Sound direkt an die Ohren der Insassen. Diese Anordnung verstärkt die Tiefe und Klarheit des Klangerlebnisses.
Standard-Audiosystem mit acht Lautsprechern und BOSE® Sound System mit zwölf Lautsprechern
Das Standard-Audiosystem mit acht Lautsprechern nutzt ein 3-Wege-Layout mit Woofern an den Seiten unterhalb der A-Säulen, 2,5-cm-Hochtönern im Fensterdreieck und 8-cm-Mitteltönern im oberen Bereich der vorderen und hinteren Türen. Beim BOSE® Sound System mit zwölf Lautsprechern kommen ein 8-cm-Zentrallautsprecher, zwei hintere Satelliten-Lautsprecher sowie ein Subwoofer im Kofferraum hinzu. Das System bietet zudem maßgeschneiderte Einstellungen für kraftvollere Bässe und höhere Audioqualität. Da für das neue Audiosystem im Unterschied zum Vorgänger keine Öffnungen in den Türteilen erforderlich sind, konnte zudem die Geräuschdämmung erheblich verbessert werden.
Das Mazda Gefühl für Geräusche
An die Ohren der Insassen dringt unterwegs eine Vielzahl unterschiedlicher Geräusche - von Fahrbahngeräuschen über den Motorensound bis hin zur Musik, die aus den Lautsprechern kommt. Manche dieser Geräusche sind verzichtbar, andere erwünscht und wieder andere unbedingt erforderlich. Bei der Entwicklung des Kabinenkomforts und der Audiosysteme für den Mazda 3 ging es darum, alle Geräusche für die Passagiere angenehm zu machen - und dabei eine Soundqualität zu erreichen, die vollkommen natürlich wirkt.

Antriebe und Fahrdynamik: Nachhaltiges Fahrvergnügen

innovativer e-Skyactiv X Motor umfassend weiterentwickelt
Mazda M Hybrid System in allen Antriebsvarianten serienmäßig
Sitze und Fahrwerk intensivieren die Verbindung von Mensch und Maschine

Die Mazda Fahrspaß-Philosophie Jinba-Ittai wird nur dann erlebbar, wenn das Auto in perfekter Harmonie mit den Wünschen des Fahrers agiert. Mit den neuesten Skyactiv-Motoren - darunter der innovative e-Skyactiv X -, den Technologien der Fahrzeugplattform Skyactiv-Vehicle Architecture sowie den umfassenden Maßnahmen für mehr Geräusch- und Vibrationskomfort erreicht der Mazda 3 die nächste Stufe dieses am Menschen orientierten Ansatzes: der Fahrer soll das Fahren im völligen Einklang mit seinen natürlichen Bewegungen erleben.

Motoren und Antriebstechnologien: "Nachhaltiges Zoom-Zoom 2030" trifft auf Jinba-Ittai

Die e-Skyactiv-Antriebe des Mazda 3 vereinen das Streben nach Nachhaltigkeit mit dem Ziel eines herausragenden Fahrerlebnisses. Dabei kommen Technologien zum Einsatz, die Mazda im Rahmen seines langfristigen Nachhaltigkeitsprogramms "Zoom-Zoom 2030" entwickelt. Das gilt v.a. für den e-Skyactiv X Motor: einen innovativen Benzinmotor, der über weite Betriebsbereiche mit der von Dieselmotoren bekannten Kompressionszündung arbeitet. Dadurch vereint der e-Skyactiv X die Drehfreude und Umwelteigenschaften von Benzinmotoren mit dem Ansprechverhalten und der Wirtschaftlichkeit von Dieselmotoren. Neben dem zum Modelljahr 2021 weiterentwickelten e-Skyactiv X umfasst das Antriebsprogramm einen in zwei Leistungsstufen verfügbaren 2.0 e-Skyactiv G Benziner.

Mazda wird die Effizienz und die Leistungseigenschaften seiner Motoren weiter verbessern, gleichzeitig aber auch elektrische Antriebstechnologien nutzen - wie das Mazda M Hybrid-System im Mazda 3, das in allen Antriebsvarianten standardmäßig zum Einsatz kommt. In Übereinstimmung mit der aktuellen Abgasnorm Euro 6d sind alle Motoren des Mazda 3 gemäß der Anforderungen des WLTP/RDE-Testzyklus homologiert.

2.0 e-Skyactiv G Benzinmotor mit Mazda M Hybrid-Technik und Zylinderabschaltung

Der 2.0 e-Skyactiv G Benzinmotor wird vom Mazda M Hybrid-System unterstützt - eine Kombination, die für dynamische Leistungsentfaltung, hohe Effizienz und geringe Partikelemissionen sorgt. Der Vierzylinder-Benzindirekteinspritzer ist in zwei Leistungsstufen mit 90 kW (122 PS) und 110 kW (150 PS) verfügbar und erreicht bei 4.000/min ein maximales Drehmoment von 213 Nm.
Zur Kraftübertragung hat der Kunde die Wahl zwischen einem 6-Gang-Schaltgetriebe und der 6-Stufen-Automatik. Der WLTP-Verbrauch beläuft sich in beiden Leistungsstufen auf 5,5-6,1 l/100 km bei CO2-Emissionen von 124-140 g/km (NEFZ-Verbrauch: 5-5,6 l/100 km; CO2-Emissionen: 111-127 g/km).

Der e-Skyactiv G Benziner des Mazda 3 liefert im Vergleich zur Vorgängergeneration mehr Drehmoment über das gesamte Drehzahlband. Optimierungen am Ölabstreifring- und der Kolbenschaftform reduzieren die inneren Reibungsverluste - und damit den Verbrauch. Das Kühlmittel-Regelsystem verbessert die Kaltstarteigenschaften des Motors und senkt damit ebenfalls den Verbrauch. Die überarbeitete Form der Kolbenkronen und die mehrstufige Einspritzung optimieren das Verbrennungsgeräusch und die Effizienz. Die Hochdruck-Einspritzung ermöglicht eine gründliche Zerstäubung und Verdampfung des Kraftstoffs, bevor er die Zylinderwand erreicht. Daraus ergibt sich eine effiziente und rußpartikelarme Verbrennung.

Zylinderabschaltung

Zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs im Teillastbetrieb bietet der 2.0 e-Skyactiv G Benziner eine serienmäßige Zylinderabschaltung: je nach Fahrsituation wechselt das Triebwerk automatisch zwischen Zweizylinder- und Vierzylinder-Betrieb. Bei geringer Last, etwa beim Dahingleiten mit konstanter Geschwindigkeit, werden die Zylinder eins und vier abgeschaltet. Eine präzise Steuerung von Luftansaugvolumen, Einspritzung und Zündzeitpunkt sorgt für einen gleichmäßigen Übergang zwischen den Betriebsarten, der das Fahrgefühl nicht beeinflusst.

Revolutionärer e-Skyactiv X Motor

Der Spitzenmotor im Mazda 3 - e-Skyactiv X genannt - ist eine echte Innovation im Bereich der Verbrennungsmotoren: der vollständig neu entwickelte 2-l-Vierzylinder mit Kompressor-Aufladung und hoher Verdichtung ist der erste Serien-Benzinmotor, der die Verbrennung wie ein Dieseltriebwerk mittels Kompressionszündung einleitet. Mazda hat den möglichen Betriebsbereich der Kompressionszündung durch das einzigartige SPCCI-Brennverfahren (Spark Controlled Compression Ignition) stark ausgeweitet. Hierbei wird der Zeitpunkt der Kompressionszündung durch die für bestimmte Randbetriebszustände ohnehin nötige Zündkerze kontrolliert.

Das SPCCI-Verfahren erlaubt die vollständige Verbrennung eines extrem mageren und gleichzeitig homogenen Kraftstoff-Luftgemischs und sorgt damit für eine deutliche Absenkung von Verbrauch und Emissionen auf Dieselniveau und darunter.
Zugleich überzeugt der Motor mit einem direkten und gleichmäßigen Ansprechverhalten, kraftvollem Drehmoment und hoher Drehfreude. Das Triebwerk ist wahlweise mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder 6-Stufen-Automatik kombinierbar und wird für den Mazda 3 Fünftürer auch in Verbindung mit Allradantrieb angeboten.

Zum Modelljahr 2021 hat Mazda den innovativen Motor umfassend weiterentwickelt. Optimierungen am Brennverfahren, am Verdichtungsverhältnis, der Nockenwelle, den Kolben und an den Steuerzeiten der Einlassventile sorgen für eine noch bessere Leistungsentfaltung v.a. in mittleren und höheren Drehzahlen. Dies macht sich in einer Vielzahl alltäglicher Fahrsituationen bemerkbar - beispielsweise beim Überholen oder beim Einfädeln in den fließenden Autobahnverkehr.

Die maximale Leistung des Motors ist im Zuge der Überarbeitung um 5 kW (6 PS) auf 137 kW (186 PS) bei 6.000 U/min gestiegen, das maximale Drehmoment beträgt jetzt 240 Nm (+ 16 Nm) und wird bei 4.000 U/min erreicht. Zugleich konnte die Effizienz des Triebwerks speziell unter realen Fahrbedingungen weiter verbessert werden. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch nach WLTP liegt jetzt bei 5,0-6,5 l/100 km, die CO2-Emissionen belaufen sich auf 114-146 g/km (NEFZ-Verbrauch: 4,5-5,5 l/100 km, CO2-Emissionen: 101-126 g/km). Damit konnten Verbrauch und CO2-Emissionen um bis zu 0,5 l/100 km bzw. 12 g/km gesenkt werden (nach WLTP).

Mazda M Hybrid: elektrische Unterstützung für mehr Effizienz und Fahrspaß

In allen Antriebsvarianten des Mazda 3 kommt das Mazda M Hybrid-System zum Einsatz. Es nutzt die beim Verzögern gewonnene Energie, um den Verbrennungsmotor beim Beschleunigen zu unterstützen und Kraftstoff zu sparen.

Ein riemengetriebener integrierter Starter-Generator (ISG) wandelt die beim Verzögern des Fahrzeugs freigesetzte kinetische Energie in Elektrizität um. Diese wird in einer 24-V-Li-Ionen-Batterie gespeichert. Die rekuperierte elektrische Energie versorgt zum einen über einen 24V/12V-Gleichstromwandler die elektrischen Verbraucher an Bord und entlastet damit den Verbrennungsmotor von dieser Aufgabe. Zum anderen wird beim Beschleunigen der ISG mit elektrischer Energie versorgt und unterstützt so direkt den Verbrennungsmotor. Die Li-Ionen-Batterie befindet sich zwischen den Rädern, um das Platzangebot im Innenraum nicht zu beeinträchtigen. Zugleich trägt diese Anordnung zu einer optimalen Gewichtsverteilung und zur Unfallsicherheit bei.

Das Mazda M Hybrid-System verbessert nicht nur die Effizienz des Motors, sondern auch die Fahreigenschaften. Die Übergänge beim Anfahren, Beschleunigen oder Anhalten erfolgen gleichmäßig und natürlich. Da beim Hybridsystem ein Teil des Drehmoments, das normalerweise der Verbrennungsmotor abgibt, durch den ISG übernommen wird, ermöglicht es die gleiche Beschleunigung bei weniger Kraftstoffverbrauch. Beim Hochschalten in den Varianten mit manuellem Getriebe passt das System zudem die Motordrehzahl automatisch an und gleicht darüber hinaus Drehmomentschwankungen beim Zu- bzw. Abschalten des Kompressors des e-Skyactiv X Motors aus. So verbindet das Mazda M Hybrid-System die Vorzüge der Hybrid-Technik mit uneingeschränktem Fahrspaß.

Die Brake-by-Wire-Technologie des Mazda M Hybrid-Systems verbindet elektrische und Reibungsbremskraft, um sowohl die Bremsleistung als auch die Effizienz der Energierückgewinnung zu maximieren. Dies sorgt nicht nur für kurze Bremswege bei hoher Fahrzeugstabilität, sondern - durch die Umwandlung der elektrischen Bremskraft in nutzbare Energie - auch für eine weitere Reduzierung der CO2-Emissionen. Bei einem Ausfall des elektrischen Systems erfolgt die Bremsung durch die konventionelle mechanische Reibungsbremse.

Bei betriebswarmem Motor wird darüber hinaus das Abstellen und Wideranlassen des Motors mittels des i-stop Systems ebenfalls vom ISG des Mazda M Hybrid-Systems übernommen. Beim automatischen Abstellen des Motors wird die Position der Kolben durch gezieltes Abbremsen mittels des ISG in einer zum Starten günstigen Stellung sichergestellt. Zum Anlassen wird ebenfalls der ISG verwendet. Dadurch wird der Anlassvorgang sehr kurz und ist deutlich geräuschärmer als beim Starten mittels eines herkömmlichen Anlassermotors.

G-Vectoring Control Plus

Der Mazda 3 bietet serienmäßig die weiterentwickelte Fahrdynamikregelung GVC Plus. Die Software-gesteuerte Regelung GVC, die bereits seit einiger Zeit bei Mazda eingesetzt wird, reduziert beim Einlenken in Bruchteilen von Sekunden das Motordrehmoment und erzeugt damit eine Erhöhung der Radlast an der Vorderachse. Dies verbessert die Reaktion auf Lenkbefehle beziehungsweise reduziert den erforderlichen Lenkwinkel. GVC Plus baut nun beim Auslenken aus einer Kurve zusätzlich durch ein leichtes Abbremsen der kurvenäußeren Räder ein Giermoment um die Hochachse auf, welches den Übergang in die Geradeausfahrt stabilisiert. Dies steigert die Fahrstabilität insbesondere bei schnellen Ausweichmanövern, aber auch bei Spurwechseln auf der Autobahn und beim Fahren auf rutschiger Fahrbahn.

i-Activ AWD Allradantrieb

In Verbindung mit dem e-Skyactiv X Motor ist für den Mazda 3 gegen Aufpreis auch ein Allradsystem erhältlich. Der i-Activ AWD der neuen Generation steigert die Traktion, bewahrt das agile Handling und setzt im besten Jinba-Ittai-Sinne die Wünsche des Fahrers unabhängig vom Fahrbahnuntergrund schnell und präzise um.

Nicht nur bei Regen, Schnee oder anderen rutschigen Bedingungen gewährleistet der i-Activ AWD Traktion und Fahrstabilität - auch auf trockener Fahrbahn liefert er beim Beschleunigen, Bremsen und in Kurven eine Extraportion Grip. Die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse wird dabei in Zusammenarbeit mit der Fahrdynamik-Regelung GVC Plus permanent an die aktuellen Fahrbedingungen und Absichten des Fahrers angepasst. Auch Faktoren wie Lenkradbewegungen und Gaspedalbetätigung werden dabei berücksichtigt.

Zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs wurden zudem die mechanischen Verluste auf ein Minimum begrenzt. Ein Gummidämpfer in der Power Take-off Einheit sorgt dafür, dass Drehmomentschwankungen beim Weiterleiten Richtung Hinterachse erheblich reduziert werden konnten. Das Verzögerungsverhältnis zwischen Power Take-off und hinterem Differenzial wurde leicht geändert, auch das Standby-Drehmoment wurde minimiert. Insgesamt konnten durch die präzisere Drehmomentverteilung die mechanischen Verluste gegenüber dem Vorgängersystem um 60 Prozent verringert werden.

Skyactiv Vehicle Architecture - alles im Gleichgewicht

Mazda hat untersucht, wie Menschen mit Hilfe von Becken und Rückgrat ihren Körperschwerpunkt steuern und ihr dynamisches Gleichgewicht halten - und die Erkenntnisse dieser Forschungen auf Sitze, Karosserie und Fahrwerk des Mazda 3 übertragen. Diese bilden die Bestandteile der neuen Skyactiv Vehicle Architecture. Deren Ziel ist es, den Insassen eine natürliche Sitzposition zu ermöglichen und dafür zu sorgen, dass Fahrkomfort und Handling-Eigenschaften perfekt mit der menschlichen Wahrnehmung übereinstimmen.

Karosserie mit multi-direktionalen Ringstrukturen

Mit der Skyactiv Vehicle Architecture hat Mazda das aus einem geraden Rahmen und einer durchgängigen Ringstruktur bestehende Karosseriekonzept weiterentwickelt. Neue Verbindungen zwischen Front und Heck ergänzen die bestehenden vertikalen und seitlichen Verbindungen der bisherigen Karosserie und bilden damit multi-direktionale Ringstrukturen. Dies erhöht die Steifigkeit und verringert gleichzeitig Verzögerungen beim Energietransfer, sodass Stoßdämpfer und Reifen ihre Wirkung bestmöglich entfalten können. Einwirkende Kräfte von der Fahrbahnoberfläche werden in vordefinierte Bereiche geleitet, wo sie von der neu entwickelten Dämpferstruktur absorbiert werden. Auf diese Weise lassen sich Vibrationen und Geräusche reduzieren, ohne dass das Fahrzeuggewicht ansteigt.

Radaufhängung verbessert den Energietransfer

Mazda verfolgt mit der Radaufhängung des Mazda 3 das Konzept, die auf die gefederte Masse wirkenden Kräfte zu glätten. An der vorderen Radaufhängung kommen MacPherson-Federbeine zum Einsatz, hinten eine neu entwickelte Verbundlenkerachse.

Die Kugelform im Inneren der Lagerbuchsen sorgt dafür, dass die Aufhängung sich in die gewünschte Richtung bewegt. Der verkürzte Längsabstand zwischen den vorderen Lagern der unteren Querlenker und den Kugelgelenken erhöht die Längssteifigkeit bei seitlichen Bewegungen. Dadurch werden Bewegungen von vorne nach hinten unterdrückt und ein schneller, verzögerungsfreier Energietransfer gefördert. Das U-Profil der Verbundlenker-Hinterachse verfügt an den Enden über einen größeren Querschnitt als in der Mitte. Dies erhöht die Steifigkeit der hinteren Radaufnahmen und verbessert damit das Ansprechverhalten des Fahrzeugs.

Ideale Bremseigenschaften

Die Bremsen des Mazda 3 machen es dem Fahrer besonders leicht, den Punkt zu erspüren, an dem sie zupacken. Bremskraft und damit die gewünschte Verzögerung lassen sich einfach und perfekt dosieren. Zugleich bieten die Bremsen bei starker Bremskraft eine anhaltend hohe Wirkung.

Optimiert wurden die Form der Bremssättel und die Bewegungen der Bremskolbendichtungen an den Bremsbelägen. Dabei bleibt zwischen Bremsbelägen und Scheibe ein konstanter Abstand bestehen, unabhängig davon, ob die Bremsen nur leicht oder stark betätigt werden. Dieser Aufbau reduziert die innere Reibung und verbessert die Kontrolle. Darüber hinaus hat Mazda sich genau mit den Muskelbewegungen im Zusammenhang mit der Bremsbetätigung beschäftigt. Die Pedalteile wurden so gestaltet, dass nur jene Muskeln angesprochen werden, die am besten für die Bedienung der Pedale geeignet sind. Daraus ergibt sich eine bessere Kontrolle bei geringerer Ermüdung.

Geräuschdämmung

Zur Verbesserung der grundlegenden Dämmeigenschaften verfügt die aktuelle Modellgeneration des Mazda 3 als erstes Modell der Marke über eine doppelwandige Struktur, die Raum zwischen der Karosserie und dem Bodenteppich lässt. Diese Struktur und das Fasermaterial der Teppiche verbessert die akustische Effizienz, ohne das Fahrzeuggewicht zu erhöhen. Auch die Anzahl der Öffnungen in der Bodenverkleidung wurde verringert; alle noch übriggebliebenen Öffnungen werden durch die umliegenden Teile praktisch abgedeckt.

Wind- und Fahrbahngeräusche minimiert

Eine spezielle Dichtung zwischen Dach und Heckklappe (Schrägheck) bzw. Heckscheibe und Kofferraum (Fastback) reduziert Windgeräusche in diesem Bereich und erhöht den Komfort insbesondere für die Fondinsassen bei Autobahnfahrten deutlich.

Zur Reduzierung der Fahrbahngeräusche wurde einerseits die Geräusch- und Vibrationsentwicklung an sich minimiert, andererseits aber auch dafür gesorgt, dass die bei einem Wechsel der Fahrbahnoberfläche entstehenden Geräusche möglichst gleichmäßig an die Ohren der Insassen übertragen werden. Reifen mit optimierter vertikaler Federrate tragen dazu bei, den Transfer von Vibrationen und Geräuschen an die Fahrgastzelle zu verhindern. Erhöht wurde zudem die Steifigkeit der Verbindungen, über die Einflüsse von den Reifen an Fahrwerk und Karosserie übertragen werden, was das Entstehen von unerwünschten Vibrationen reduziert.

Sicherheit: Unterstützung und Vertrauen

Frontüberwachung schützt in typischen Gefahrensituationen
Aufmerksamkeitsassistent erkennt Anzeichen für Müdigkeit und Ablenkung
serienmäßiger Knie-Airbag und optimierte Motorhaube für besseren Fußgängerschutz

Das proaktive Sicherheitskonzept von Mazda wurde für den Mazda 3 weiterentwickelt. Aktive und passive Sicherheitstechnologien unterstützen den Fahrer - mit dem Ziel, Unfälle ganz zu verhindern oder die Unfallfolgen auf ein Minimum zu beschränken.

Aktive Sicherheit: mit i-Activsense einen Schritt voraus

Die unter dem Begriff i-Activsense zusammengefassten Sicherheitstechnologien machen den Fahrer auf mögliche Risiken aufmerksam und helfen ihm dabei, gefährliche Situationen zu entschärfen. Neben den bereits bekannten oder weiterentwickelten Systemen sind erstmals ein Aufmerksamkeitsassistent, eine Frontüberwachung (Front Cross Traffic Alert - FCTA) und eine erweiterte Stauassistenzfunktion (Cruising & Traffic Support - CTS) verfügbar.

Aufmerksamkeitsassistent (DM)

Der Aufmerksamkeitsassistent beobachtet mit Hilfe von Infrarot-Kamera und -LED den Zustand des Fahrers: wie weit sind die Augenlider geöffnet, wie oft blinzelt er, wohin schaut er und wie ist der Gesichtsausdruck? Anhand dieser Parameter erkennt das System Anzeichen für Müdigkeit und Schläfrigkeit sowie Ablenkung. In solchen Fällen wird der Fahrer akustisch gewarnt. Zudem arbeitet das System mit dem City-Notbremsassistenten zusammen, um den Fahrer bei einer Kollisionsgefahr früher als üblich warnen zu können.

Das System überwacht den Fahrer bei Tag und Nacht und funktioniert auch dann, wenn der Fahrer eine Sonnenbrille trägt. Es ist in das Zentraldisplay integriert und wird nicht von den Handbewegungen beim Lenken beeinträchtigt.

Frontüberwachung (FCTA)

Die Frontüberwachung (FCTA) reduziert die Kollisionsgefahr beim Einfahren in eine unübersichtliche T-Kreuzung - ein typisches Unfallszenario. Radarsensoren an den vorderen Seiten erkennen andere Fahrzeuge, die sich aus uneinsehbaren Bereichen von vorne links oder rechts nähern, und machen den Fahrer auf die Gefahr aufmerksam. Das System ist bis ca. 10 km/h aktiv.

Erweiterte Stauassistenzfunktion (CTS)

Die erweiterte Stauassistenzfunktion (CTS) unterstützt den Fahrer im dichten Autobahnverkehr durch selbstständiges Beschleunigen, Bremsen und Lenken. Damit trägt es zu einem sicheren und komfortablen Fahrerlebnis bei. Bei der Lenkfunktion handelt es sich um eine reine Unterstützung des Fahrers und nicht um ein automatisches Lenken, bei dem der Fahrer die Hände vom Lenkrad nehmen kann.

Intelligenter Geschwindigkeitsassistent (ISA)

Der intelligente Geschwindigkeitsassistent passt die eingestellte Geschwindigkeit des Geschwindigkeitsbegrenzers automatisch der aktuellen, von der Verkehrszeichenerkennung (TSR) registrierten Geschwindigkeitsbegrenzung an. Damit wird verhindert, dass der Fahrer unabsichtlich die Geschwindigkeit überschreitet, etwa weil er das entsprechende Verkehrsschild übersehen hat. Sollte das System - beispielsweise an einem steilen Gefälle - das Tempo nicht selbstständig reduzieren können, erfolgen eine optische und eine akustische Warnung.

360° Monitor

Der 360° Monitor liefert ein hochauflösendes Bild der direkten Fahrzeugumgebung. Dazu sind vier 1,3-Megapixel-Kameras mit digitaler Signalverarbeitung an den Seiten des Mazda 3 angebracht.

Matrix-LED-Lichtsystem (ALH)

Das Matrix-LED-Lichtsystem verbessert Sicht und Sicherheit bei Nachtfahrten. Im Mazda 3 kommt eine überarbeitete Version des Lichtsystems zum Einsatz, bei dem die LEDs für das blendfreie Fernlicht in 20 Blöcke unterteilt wurden, die unabhängig voneinander ein- und ausgeschaltet werden können. Das System verteilt das Fernlicht in drei verschiedene, geschwindigkeitsabhängige Muster und bietet einen sechsstufigen Schwenkbereich, der sich dem Lenkwinkel anpasst.

Passive Sicherheit - ein beruhigendes Gefühl

Wenn es trotz der zahlreichen aktiven Sicherheitsfunktionen zu einem Unfall kommen sollte, ist es die Aufgabe der passiven Sicherheitssysteme, die Fahrzeuginsassen und Fußgänger vor Verletzungen zu schützen. Der Mazda 3 macht hier einen wichtigen Schritt nach vorne - mit Verbesserungen, die von der optimierten Karosseriestruktur bis hin zu fortschrittlichen neuen Sitzen reichen.

Für Sicherheit gebaut

Der Anteil ultra-hochfester Stahlsorten mit einer Festigkeit von 980 MPa oder höher ist gegenüber dem Vorgänger von 3 auf 30 % gestiegen. Zudem verfügt der Mazda 3 über die ersten kaltumgeformten Karosserieteile aus hochfestem Stahl der Welt. Sie bestehen aus Stählen mit einer Zugfestigkeit von 1.310 MPa und tragen zu einer ebenso leichten wie extrem steifen Karosseriestruktur bei. Diese verleiht dem Mazda3 höchste Widerstandsfähigkeit und ermöglicht über die Rahmenstruktur eine effektive Ableitung der Aufprallenergie.

Schutz bei Kollisionen

Der Stoßfängerträger und ein zusätzlicher Rundum-Träger reduzieren bei einem Offset-Crash die auf den Mazda 3 einwirkende Aufprallkraft. Beim Kontakt mit einem anderen Fahrzeug leitet der Träger die Energie zu den definierten Lastpfaden, von wo aus sie Richtung Fahrzeugheck weitergeleitet und abgebaut wird. Die Hauptlast des Aufpralls wird vom deformierbaren Vorderrahmen aufgenommen und abgebaut.

Bei seitlichen Kollisionen wird die Aufprallenergie in Richtung Front und Heck verteilt, um eine Verformung der Kabine auf ein Minimum zu reduzieren. Die Türscharniere sind dicker als bisher und bestehen aus hochfestem 780-MPa-Stahl, der hintere Karosseriebereich besitzt neue Verstärkungen und die B-Säulen sind aus einem neuen warmumgeformten Stahl mit extremer Zugfesttigkeit. Zusätzliche Stärke verleiht die Querschnittsform des Materials, das in B-Säulen, Seitenschwellern und Dach verwendet wird.

Bei einem Heckaufprall verformen sich die hinteren Seitenrahmen des Mazda 3 im Ziehharmonika-Stil. Damit konnte die Effizienz der Energieaufnahme gegenüber dem Vorgängermodell verdoppelt werden, ohne dass das Gewicht ansteigt.

Frontsitze schützen vor Halswirbelverletzungen

Die Sitze des Mazda 3 schützen noch besser als im Vorgängermodell vor Halswirbelverletzungen (Schleudertrauma). Sitzstruktur und -härte reduzieren die bei einem Unfall auftretenden Bewegungen von Kopf, Brust und Hüften auf ein Minimum und verhindern so den sogenannten Peitschenschlageffekt. Umgesetzt wurden unter anderem Änderungen an der Stützstruktur für die Längs- und Höhenverstellung. Dadurch kehrt die Rückenlehne bei einem Unfall schneller in ihre Ausgangsposition zurück, was die Gefahr reduziert, dass der Kopf nach vorne gedrückt wird.

Schnelle und sanfte Gurtstraffer

Die unteren Befestigungen der Sitzgurte sind am Sitz selbst angebracht. Dadurch reduziert sich das Gurtspiel. In Verbindung mit Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer werden die Insassen schnell und sanft im Sitz gehalten. Auch für die hinteren äußeren Sitze sind jetzt Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer verfügbar.

Knie-Airbag serienmäßig

Zusätzlich zu Front-, Kopf- und vorderen Seiten-Airbags verfügt der Mazda 3 über einen serienmäßigen Knie-Airbag für den Fahrer. Er verhindert bei einem Unfall die Vorwärtsbewegung des Fahrers, reduziert die Last, die auf den Gurt wirkt, und senkt das Verletzungsrisiko für Beine, Brust und Bauch.

Verletzungsgefahr für Fußgänger verringert

Zur Senkung des Verletzungsrisikos für Fußgänger verfügt die Motorhaube über eine energieabsorbierende innere Struktur. Diese dämpft den Aufprall des Kopfs und ermöglicht eine schnellere Absorption der Aufprallenergie. Auch das Design des vorderen Stoßfängers verringert die Verletzungsgefahr, da die Einwirkungen auf den Kniebereich abgeschwächt werden.

Editorial
Quelle: Mazda
Text: -
Datum: 09.10.2021
letzte Aktualisierung: 14.11.2021